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Bekämpfungssituation in Heidelberg

Nachdem 2015 erstmals Vorkommen der Asiatischen Tigermücke Aedes albopictus im Stadtgebiet von Heidelberg entdeckt wurden, werden die Ansiedelungen der invasiven Stechmückenart seit 2018 im Auftrag des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis systematisch bekämpft. Durch gezielte Maßnahmen und dank der Mithilfe und Kooperation der betroffenen Anwohner konnte die Population in vielen Stadtteilen ganz ausgelöscht oder stark dezimiert werden. Während in einigen Stadtteilen noch Reste der ursprünglichen Tigermückenpopulation vorhanden sind, wurden in anderen Gebieten neue Tigermückenfunde gemeldet. Diese im Verlauf des letzten Sommers entdeckten und gemeldeten Sichtungen der Tigermücke sprechen dafür, dass sie sich neue Verbreitungsgebiete erschlossen hat oder auch verschleppt wurde. Mit Ausnahme von Einzelfällen gab es bisher aufgrund des schnellen Eingreifens noch keine übermäßige Belästigung durch diese sehr stechfreudige und tagaktive tropische Mückenart. Dies soll auch im Jahr 2021 verhindert werden. Ziel ist es, die Population wieder vollständig auszulöschen. Die Bekämpfung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und dem Ordnungsamt der Stadt Heidelberg.

Unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen sind hierzu folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Um sich auszuweisen, führen die Mitarbeiter der Icybac GmbH ein Schreiben des Ordnungsamtes Heidelberg und ihren Personalausweis mit sich. Sie halten den erforderlichen Abstand ein, tragen einen Mundschutz und desinfizieren sich regelmäßig die Hände.
  • Im Umfeld der letztjährigen Tigermückenfunde kommen die Mitarbeiter der Icybac GmbH zu den Anwohnern der betroffenen Grundstücke, um dort die Bekämpfung aller potentiellen Brutstätten mit dem Wirkstoff B.t.i. vorzunehmen.
  • Im weiteren Verbreitungsgebiet der Tigermücke in Heidelberg werden Flyer und B.t.i.-Tabletten verteilt, damit die Anwohner potentielle Brutstätten selber behandeln können.